Arbeit und Vergnügen in Wismar                                                                                                                              Unser Workshop 2016 mit dem Cafeteam

Am Montag, dem 25. Juli, fuhren wir, das Cafeteam und Pfarrer Zakrzewski-Fischer, morgens um 10 UHr von der daniel-Gemeinde ab in Richtung Ostsee. Wir hatten uns von der Auengemeinde und von Daniel die Kleinbusse gechartert und fuhren somit 18 Personen nach Wismar.Im Schwedenhotel Wismar hatten wir uns Zimmer gemietet und einen Seminarraum bestellt. Als wir dort ankamen, haben wir erst einmal die Zimmer bezogen und uns danach im Frühstücksraum getroffen. Da der Seminarraum wegen eines Wasserschadens nicht benutzbar war, durften wir nachmittags den Frühstückraum für unser Seminar benutzen. Wir hatten dort eine lange Tischreihe, wo wir alle Platz fanden und morgens gemütlich frühstückten. Nachmittags haben wir dann das Seminar abgehalten. da es in unserem Hotel nur Frühstück gab, haben wir uns abends ein Restaurant zum Abendessen gesucht und dort gemütlich gespeist. Auf unserer schönen Hotelterrasse ließen wir dann den Abend ausklingen.                                                                      

Für Dienstagvormittag hatten wir uns zu einer Sektprobe mit Führung durch die nördlichste Sektkellerei Deutschlands angemeldet. Sie ist ineinem Kellergewölbe untergebracht, welches um 1700 von den Schweden, denen damals Wismar gehörte, als Teil einer Festungsanlage gebaut wurde. Nach etlichen Zwischenlösungen ist nach 1945 eine Weinhandlung in das Gewölbe gezogen. Daraus entstand nch 1991 die jetzige Sektkellerei. Bevor wir jedoch zur Sektprobe gingen, haben wir erstmal die Kirche St. Nikolai besucht und dort eine Andacht abgehalten. Nach der Sektprobe sind wir dann zurück ins Hotel.

Nach einer kurzen Erholungspause  war dann wieder Seminar und wir haben über Problemlösungen  bei Streitigkeiten in der Gruppe bei Streitigkeiten in der Gruppe oder bei und mit unseren Gästen gesprochen. Abends ging es wieder ins Restaurant und auf unsere Hotelterrasse.           Am Mittwoch fuhren wir wieder in die Altstadt und gingen zur St. Nikolai Kirche. Dort hielt unser Pfarrer wieder eine Andacht. Danach liefen wir zum Marktplatz. Dort erwartete uns schon der Stadtführer, mit dem wir Wismar erkunden wollten. Es wurde ein hoch interressanter Vormittag, in dem wir viel über Wismar, die Hanse und die sozialen Einrichtungen der damaligen Hansestadt erfuhren. Nach der Führung bummelten wir noch alleine durch Wismar und trafen uns dann am Nachmittag zum Seminar. Abends gingen wir in die Laubenkolonie neben unserem Hotel, um im dortigen Gartenlokal unser Abendessen einzunehmen.Die Wirtsleute hatten mit so vielen Gästen abends nicht mehr gerechnet, aber mit etwas Improvisation klappte alles bestens. Nach dem Essen scheuchten uns dicke Regenwolken schnell zurück ins Hotel, wo wir noch einen netten Abend verbrachten. Am Donnerstag nach dem Frühstück bedankten wir uns bei Pfarrer Zakrzewski-Fischer für die Seminarleitung und dann ging es zurück nach Berlin. Es waren für uns alle vier sehr schöne Tage.                                                                                                                                                                                         Günter Knott

 

 

 

Die Jubileumswanderung der Schnecken nach Weißensee

Nachdem schon 24 Wanderungen an die diversen Endhaltepunkte der S-Bahn geführt hatten, sollte es diesmal anders sein. Wir trafen uns wie immer, an der Normaluhr am Bahnhof Zoo und fuhren mit der S-Bahn. Aber diesmal nur bis Hackescher Markt. Von hier aus ging es mit der Straßenbahn weiter bis zum Weißensee. Bei herrlichem Wetter umrundeten wir den See und gingen dann zur Stephanus-Stiftung, die sich gleich neben dem See befindet. Zuerst sahen wir eine Bronzeskulptur, die als Glockenstuhl dient und gleich auf dem Vorplatz zu bewundern ist. In diesem Glockenstuhl hingen zwei Glocken, von denen eine gleich um 12 Uhr mittags mit Hilfe eines kurzen Seiles per Hand geläutet wurde. Wie wir bei der anschließenden Führung erfuhren, stammte die eine Glocke aus dem 15. Jahrhundert, die Andere aus dem 18. Jahrhundert. Beide Glocken gehörten ursprünglich zu Berlins ältester Kirche, der Heilig-Geist-Kapelle in der Spandauer Str. in Berlin Mitte. Als 1904 auf dem Gelände  des alten Heilig-Geist-Spitals eine Handelsschule errichtet wurde, übergab man die Glocken an die Stephanus-Stiftung. im 2. Weltkrieg mußten die Glocken, wie viele Kirchenglocken, dann zum Einschmelzen abgegeben werden. Aber zum Glück wurden die Glocken nach dem Krieg unversehrt auf dem Hamburger Glockensammelplatz wiedergefunden und an die Stiftung zurück gegeben. Wir erfuhren dann noch viel über die Arbeit der Stiftung und die dort befindliche "Friedenskirche". Sie entstand 1948 aus der beschädigten Tauf-und Beth-Kapelle und diente 1950 der ersten Generalsynode der EKD nach dem Krieg als Tagungsort. Mit einem Mittagessen beendeten wir die Führung.  21 Schneckenwanderer machten sich gestärkt und voll mit neuen Eindrücken auf den Heimweg. Unser dank gilt unserer Oberschnecke und seiner lieben " Assistentin" für die schöne Wanderung.

Günter Knott

 Und noch eine                        

 Es war der 2.Versuch, den Wanderschnecken Babelsberg näher zu bringen. Fast genau vor 3 Jahren, am 31.10.13, startete die erste Wanderung nach Babelsberg, Es war Reformationstag und das ist in Brandenburg, im Gegensatz zu Berlin, ein offizieller Feiertag. Babelsberg wirkte damals wie eine Geisterstadt, denn alle Babelsberger waren offensichtlich zum Shoppen in Berlin.

Am 3.11.16 trafen wir uns wie üblich um 10 UHr an der Normaluhr am Bahnhof Zoo. Es war ein goldener Herbsttag und auch die S-Bahn fuhr pünktlich. 14 Schnecken machten sich in bester Stimmung auf den Weg. In Babelsberg angekommen, wurde Rita freudig begrüßt  und nun gingen 15 Schnecken auf die Wanderschaft.                                                                                                                               

 

Obwohl Babelsberg der größte Stadtteil von Potsdam ist, haben sich die Babelsberger ihre Eigenständigkeit bewahrt, soo ähnlich wie die Spandauer in Berlin. Babelsberg wurde im Krieg nicht zerstörtund es ist die am stärksten wachsende Gemeinde, die sich auch stark verjüngt.Sie profitiert von der Lage zwischen Berlin und Potsdam.

Auf unserem Spaziergang sahen wir viele der ursprünglichen Weber- und Kolonistenhäuser, die auf Anregung des " Alten Fritz " als Dorf Novawes um den heutigen Weberplatz für Böhmische Weber errichtet wurden. Die jetzt vorhandenen unterschiedlichsten Baustile und verschiedenen Bauhöhen waren beeindruckend. Es geht vom Weberhaus ( Erdgeschoß mit Satteldach ) bis zu Gebäuden aus der Gründerzeit mit 4-5 Etagen. Viele der Fassaden waren schmuckreich verziert.

 

Der Besuch der Friedrichskirche und die Ausführungen der Pfarrerin Sabine Müller waren der Höhepunkt unserer Wanderung. Es war beeindruckend, was in dieser Gemeinde alles getan wird, und wie die Pfarrerin das meistert.

 

 

 

Den Abschluß der Wanderung bildete die Einkehr. Für knapp 5,00 € hatten wir die Auswahl zwischen 3 Gerichten, vorbildlich! Alle drei Gerichte haben ausgezeichnet gemundet und so konnten wir gut ausgeruht,gesättigt und gestärkt die Heimfahrt antreten. Den Endzielen entsprechend, löste sich die Gruppe wärend der Bahnfahrt langsam auf. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung.                                                                                        Jörg Geerdts

 

 

 

      

 

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